FH-STUDIES

GENDER MAINSTREAMING IN DER LOGISTIKBRANCHE. CHANCEN UND PERSPEKTIVEN FÜR DIE LOGISTIK- UND TRANSPORTBRANCHE IN ÖSTERREICH UND INSBESONDERE IN WIEN

Authors
Andreas Breinbauer
Gabriele Bech
Publication date
2006
Course of studies
Logistics and Transport Management, BALogistics and Transport Management, MA
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ABSTRACT

Das Forschungsprojekt entstand im Auftrag der Magistratsabteilung 57 der Stadt Wien - Frauenförderung und Koordinierung von Frauenangelegenheiten und wurde von Studierenden des FH-Studienganges Logistik und Transportmanagement unter der Leitung von Prof. (FH) Mag. Andreas Breinbauer und Mag. Gabriele Bech durchgeführt. Nachstehende Ergebnisse können nun im Zusammenhang mit den Forschungsfragen festgehalten werden:
1. Ist GM in der Logistik- und Transportbranche in Österreich und insbesondere in Wien bekannt? Im Ansatz ist GM in der Branche bekannt. Die Ergebnisse zeigen jedoch, dass hier grundsätzlich noch Aufklärungsarbeit notwendig ist. Insbesondere sollten die Vorteile für die Unternehmen transparenter gemacht werden, die GM bewirken kann.
2. Wurde GM in der gegenständlichen Branche bereits umgesetzt, und wenn ja, in welchen Bereichen? Die Ergebnisse zeigen, das GM nach wie vor primär als Personalentwicklungsthema wahrgenommen wird. Es ist jedoch bei weitem nicht in allen Unternehmensprozessen integriert.
3. Gibt es Gehaltsunterschiede zwischen Frau und Mann? Ja. Frauen verdienen in der Logistik- und Transportbranche nach wie vor in allen Ebenen weniger als Männer.
4. Wird die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Frauen und Männern im Beruf gefördert? Es gibt erste Ansätze zur Förderung partnerschaftlicher Zusammenarbeit zwischen Frauen und Männern im Beruf.
5. Wird GM als Strategie zur Produktivitätssteigerung in der untersuchten Branche wahrgenommen? Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass hier das größte Aufholpotenzial besteht. Wie in Punkt 1 angeführt, ist es wichtig, die Unternehmensvorteile stärker zu kommunizieren.

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