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FH BFI goes Sofia - eine Studentin berichtet

Die heurige Exkursion des Studiengangs Europäische Wirtschaft und Unternehmensführung ging in die bulgarische Hauptstadt.

Am 10. April fand sich unsere Gruppe von berufsbegleitend sowie Vollzeit-Studierenden inklusive unseren zwei Lektorinnen, Frau Springler und Frau Ebersberger-Fischerlehner, am Wiener Flughafen ein. Zwei Stunden später waren wir auch schon in Sofia, wo wir drei Tage verbringen würden.

Nach einer kurzen Busfahrt, bei welcher wir schon einige erste Eindrücke von der Hauptstadt Bulgariens sammeln konnten, checkten wir in unser Hotel ein und gingen kurzerhand später gesammelt zum Restaurant MOMA, wo uns Ulrika Straka, die österreichische Außenhandelsdelegierte von Bulgarien, schon erwartete. Im Rahmen eines gemeinsamen Mittagessens konnten wir nicht nur die bulgarische Küche verköstigen, sondern bekamen auch einen Einblick in die allgemeine wirtschaftliche Lage des Landes und die Entwicklung österreichischer Niederlassungen bzw. Investitionen.

Nach dem Mittagessen folgte eine Sightseeingtour. Nachdem wir in zwei Gruppen aufgeteilt wurden, führten uns unsere Guides jeweils zwei Stunden durch die Innenstadt. Wir lernten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Sofias kennen und erfuhren mehr über die geschichtlichen Fakten der Entstehung und Entwicklung der Stadt.

Der zweite Tag unserer Exkursion standen Unternehmen im Fokus, welche EU Förderungen erhalten hatten, sowie österreichische Unternehmen mit Niederlassung in Bulgarien und deren damit verbundenen Erfahrungen. In der Früh hatten wir dazu einen Workshop mit der Raiffeisen Bulgarien, bei welchem Vorträge von verschiedenen Departments gehalten wurden. Frau Zarkova sprach zu dem Thema human resources, Herr Yanchev und Herr Kalchev zu dem Thema banking sector & macroeconomic environment. Am Schluss des letzten Vortrages gab es noch ein kleines Kahoot-Quizz und eine offene Q&A Session.

Nach diesem interessanten Workshop ging es mit dem Bus weiter nach Plovdiv, zu EVN. Dort wurden wir vom Country Manager Robert Dick empfangen, welcher uns von der Entwicklung der Niederlassung in Bulgarien berichtete und den damit verbundenen Herausforderungen und Zukunftsaussichten. Über die Herausforderungen im HR Bereich, vor allem im Bereich des Recruitings, berichteten anschließend Frau Teneva und Frau Tonkova. Zum Abschluss folgte eine Q&A Runde, bevor es wieder mit dem Bus zu unserem letzten Programmpunkt des Tages ging: einem Weingut namens Villa Yustina.

Wir wurden von einer Mitarbeiterin durch die Produktionsstätte des Weingutes geführt, wo uns der Prozess der Weinproduktion sowie die Verwendung der erhaltenen EU Förderungsgelder erklärt wurden. Anschließend folgte die Verkostung dreier Weine des Weingutes.

Am Freitag, den letzten Tag unserer Exkursion, ging es in der Früh zu Fuß zum Parlament. Wir wurden von einer Mitarbeiterin durch das Haus geführt während sie uns über die verfassungsrechtliche Entwicklung und aktuelle politische Lage Bulgariens berichtete. Am Schluss konnten wir kurz bei einer Sitzung zuhören und zuschauen, bei welcher die Abgeordneten zu verschiedenen Themen Fragen an die jeweiligen Minister stellen konnten. Auch wenn die Mehrheit der bulgarischen Sprache nicht mächtig war, und wir wenig verstehen konnten, war es doch spannend diesem politischen Prozess zuzusehen.

Nach dem Parlament wurden wir mit dem Bus zu einer Rosen und Lavendel Destillerie, BIO Rose and Lavender Oil Business (INA Ltd), in Panagyurishte gebracht, welche ca. 2 Stunden von Sofia entfernt war. Wir wurden von der Eigentümerin des Unternehmens, Frau Ralcheva, in der Destillerie empfangen, welche uns über den Prozess der Produktion von Rosenöl und Rosenwasser berichtete. Zudem war dieses Unternehmen als Beispiel eines „Best Practice Example“ in Bezug auf EU Founding gelistet, weswegen wir auch Informationen zum Ansuchen, Erhalt und der Verwendung der EU Förderungen erhielten und der damit verbundenen Herausforderungen. Durch die Förderung konnte das Unternehmen neues Material kaufen, welches es ermöglichte, ein rein biologisches Rosenöl und Rosenwasser zu produzieren. Nach einem kurzen Halt in dem Shop, in dem wir die Möglichkeit hatten, die Produkte als Souvenirs einzukaufen, ging es zurück Richtung Sofia.

Den letzten Abend in Sofia verbrachten wir gemütlich bei einem gemeinsamen Abendessen in einem bulgarischen Restaurant.

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