Studierende des 5. Semesters des Studienganges Technisches Vertriebsmanagement (TVM) gewinnen Internationale Online Wirtschaftssimulation

Eine Gruppe von Studierenden des 5. Semesters Technisches Vertriebsmanagement der FH des BFI Wien ist GewinnerInnen des im vergangenen Semester international durchgeführten Projekts Virtual International Business (VIBU).

In einer von der Universität Turku organisierten Online Simulation (VIBU-Virtual International Business) führten die Studierenden gemeinsam mit anderen – rund um die Welt verteilten – Team-Mitgliedern ein virtuelles, global agierendes Unternehmen. Die Team-Mitglieder trafen gemeinsam unternehmerische Entscheidungen und konnten die Auswirkungen ihres Handelns direkt online beobachten.

„Spielerisches Verständnis, wie ein Unternehmen funktioniert“

„Die Online Simulation ist grandios und schafft spielerisch ein Verständnis dafür wie ein Unternehmen funktioniert. Das VIBU-Projekt hat mich an Fußball-Manager-Spiele aus meiner Jugend erinnert, die ja ähnlich funktionieren“, so Erich Gstettner, ein begeisterter Teilnehmer.

Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren sich einig: Es war sehr spannend und lehrreich, den gesamten Geschäftsprozess auf einen Blick und in Echtzeit mitzubekommen und daran teilzuhaben. Herausfordernd war die Kommunikation über verschiedene Plattformen mit den verschiedensten Menschen aus aller Welt, dabei gleichzeitig aber auch sehr unterhaltsam.

Gelerntes aus der Vorlesung wird mit praktischen Erfahrungen verknüpft

„Das Simulations-Tool bietet einen absoluten Mehrwert für die Studierenden“, so die e-learning Beauftragte der Hochschule, Katharina Lessiak. Sehr zufrieden sind auch Studiengangsleiter Roman Anlanger und Knut Sönnichsen, Lektor der Lehrveranstaltung „Vergaberecht und Vertragsgestaltung“, in deren Rahmen die Wirtschaftssimulation auch zukünftig integriert sein wird: „Das Projekt bietet den Studierenden eine tolle Erfahrungsmöglichkeit, in der sie Gelerntes aus der Vorlesung mit der praktischen Erfahrung einer Online- Wirtschafts-Simulation verknüpfen können.“

Dabei machten Studierenden zunächst die Erfahrung, dass nicht immer alles glatt läuft: „Als wir am ersten Simulationstag wie vereinbart unsere Schicht übernahmen, merkten wir schnell, dass sich die Bestellungen unserer KundInnen häuften, die Maschinen aber nicht produzierten: Rohstoff-Mangel und ein Schuldenberg waren unsere Start-Voraussetzungen“, so der Erfahrungsbericht einer Gruppe.

Doch auch diese Herausforderung konnten die Studierenden gemeinsam meistern und nach Festlegung von Strategie und Arbeitsteilung den Turnaround schaffen.

Das Siegerteam kam letztendlich (auch) aus Wien: „Aufgrund unserer großen Investitionen in Maschinen und MitarbeiterInnen sowie aufgrund der Tatsache, dass wir als erstes Unternehmen ein neues Produkt entwickelten, konnten wir am Schluss gemeinsam mit unseren rund um die Welt verteilten Team-Mitgliedern den ersten Platz belegen“, berichteten die Studierenden Chang, Hablecker, Uher und Urschitz.

„Viel wichtiger ist allerdings, dass die Studierenden praktische Erfahrung mitnehmen“, ergänzt Sönnichsen, der als Senior Legal Counsel eines weltweit führenden Industrieunternehmens genau diese Management-Herausforderungen kennt. „Dies gilt für Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger, die in einigen Stunden, die in der Simulation mehreren Monaten entsprechen, miterleben, wie ein Industrieunternehmen funktioniert, aber auch für berufsbegleitende Studierende, die ihre in der Realität gesammelte Erfahrung an der Wirtschaftssimulation messen können.“

Vernetzte bunte Figuren auf Spielfeld
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