Richtungsweisende Studie zur "Neuen Seidenstraße" in Österreich

Entscheidungsträger sehen Neue Seidenstraße als Chance für Logistik-Transport- und Verkehrsunternehmen

Im Zuge des Logistik Dialogs der Bundesvereinigung Logistik Österreich (BLV) stellte Dr. Andreas Breinbauer, Rektor der FH des BFI Wien, bei einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion zur "Neuen Seidenstraße" Teilergebnisse der ersten quantitativen Studie in Österreich zur Neuen Seidenstraße vor.

Durchgeführt wurde die Studie vom Studiengang "Logistik und Transportmanagement" an der FH des BFI Wien. Befragt wurden EntscheidungsträgerInnen von Logistik-Transport- und Verkehrsunternehmen in Österreich (n=118, Befragungszeitraum 2.3.2018-2.4.2018).

Führungsebene positiv gestimmt

Erste Ergebnisse bestätigen, dass Führungskräfte dieser Branche sowohl die Chance für ihr Unternehmen als auch für den Standort Österreich überwiegend positiv sehen.  Erwartet wird, dass sich Handels- und somit auch das Transportvolumina steigern werde. Kritisch wird der stärkere Wettbewerb gesehen.

Strategische Verankerung offen

So groß auch die Begeisterung für die "Neue Seidenstraßen" Initiative in der Branche ist, nur ein Viertel der befragten Unternehmen haben diese in der Unternehmensstrategie verankert.  

Während der Paneldiskussion wurden die optimistische Sichtweise des Wirtschaftssektors allerdings leicht relativiert. In der Zusammenschau aller chinesischen Strategien (Fünf-Jahresplan, „Made in China 2025“, etc.) und Aktivitäten zeigt sich, dass zwischen Europa und China noch keine Reziprozität der Investitionsmöglichkeiten gegeben ist. Auch sind die Aussichten für europäische Unternehmen, die in China zu investieren, nicht so gut wie umgekehrt.

In der Pflicht sehen die ExpertInnen hier vor allem die EU. Dort fehlt aber bis dato eine Gesamtstrategie zu den Chancen und Risiken der "Neuen Seidenstraße".

Informationen zum Studiengang "Logistik und Transportmanagement" finden Sie hier.

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