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VALIDIERUNG VON RATINGMODELLEN UNTER DEM BLICKWINKEL VON BASEL II

Projectstart
01.05.2008
Projectleader
Mag. Silvia Helmreich
Projectstate
abgeschlossen im 11.2008

ABSTRACT

Die Verwendung von Ratingmodellen zur Beurteilung eines Kunden und die Validierung dieser Ratingmodelle (speziell im Retailbereich) waren schon immer üblich im Finanzbereich. Dies basierte auf Freiwilligkeit und wurde von den Finanzaufsichten kaum geprüft. Durch die Einführung von Basel II, den neuen Eigenkapitalrichtlinien, auf EU und nationaler Ebene sind Banken nun verpflichtet, die Basel II Vorgaben für stabile Risikomanagementtechniken einzuhalten und innerhalb dieser die verpflichtende Validierung von Ratingmodellen. Validierung hat die Objektivität, Trennschärfe und Stabilität des Ratingsystems sicherzustellen und nachzuweisen. Die für Österreich geltenden gesetzlichen Bestimmungen sind in der Solvabilitätsverordnung (SolvaV) und im Bankwesengesetz (BWG) festgehalten. Hier sind nur die Mindestanforderungen zu finden; konkrete Anhaltspunkte über die Ausgestaltung der Validierung von Ratingmodellen (Methodik und Prozesse) findet man in verschiedenen Dokumenten von BIS, CEBS, Deutsche Bundesbank, OeNB/FMA. Inhalt der vorliegenden Studie ist ein Katalog mit potentiellen Validierungsberichten und ein Leitfaden dazu, wie diese Berichte zu erstellen sind, um Basel II konform zu sein.

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