FH-WORKINGPAPERS

WAS DAS PROJEKTMANAGEMENT VON DER HUMAN FACTORS FOSCHUNG LERNEN KANN – MÖGLICHKEITEN DER ÜBERTRAGUNG

AutorInnen
Edgar Weiss
Erscheinungsdatum
11.09.2017
Studiengang
Projektmanagement und Organisation
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ABSTRACT

In einer Arbeitswelt mit steigender Komplexität und der Notwendigkeit, trotz unerwarteter und oftmals noch unbekannter Herausforderungen handlungsfähig zu bleiben, greifen Organisationen zur Lösung ihrer Herausfordungen auf Projekte zurück. Doch Projekte bedürfen einer besonderen Gestaltung, um in einer VUCA-Welt, voller Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität, die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen zu können. Einerseits kommt es zu unerwarteten Situationen, als „schwarze Schwäne“ beschrieben, andererseits gelingt es nicht immer, die für einzelne Projektteammitglieder klar ersichtlichen Fallgruben oder Herausforderungen, sogenannte „Elefanten im Raum“, anzusprechen und damit im Projekt zu integrieren.Die Human Factors Forschung kann auf erhebliche Erfolge, vor allem im Bereich der Luftfahrt hinweisen. Sie beschäftigt sich insbesondere mit der Gestaltung von Kommunikations- und Entscheidungsprozessen, aber auch mit der Etablierung einer unterstützenden Fehlerkultur. Deshalb werden diese Erkenntnisse als Grundlage für Übertragungsmöglichkeiten von Handlungsempfehlungen für projektorientierte Organisationen herangezogen. Der Artikel zeigt auf, mit welchen Hindernissen zu rechnen ist, welche Formen der Projektgestaltung möglich sind und welche Vorrausetzungen vor der Übertragung der Erkenntnisse der Human Factors Forschung zu berücksichtigen sind.
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