FH-WORKINGPAPERS

TEMPORÄRE STILLLEGUNGSENTSCHEIDUNG MITTELS STUFENWEISER GRENZKOSTENRECHNUNG

AutorInnen
Thomas Wala
Leonhard Knoll
Stephanie Messner
Erscheinungsdatum
04.10.2004
Studiengang
Europäische Wirtschaft und Unternehmensführung, BA
E-Mail
thomas.wala@fh-vie.ac.at
Schlagworte
Kostenrechnung, Stufenweise Grenzkostenrechnung, Stilllegungsentscheidungen
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ABSTRACT

Die Hauptaufgabe der Kostenrechnung besteht darin, die für kurzfristige betriebliche Entscheidungen im Rahmen bestehender Kapazitäten notwendigen Informationen zu liefern. So stellt sie beispielsweise Datenmaterial für die Optimierung des Produktionsprogramms (z.B. Aufnahme neuer Produkte in das Produktionsprogramm oder Aufgabe bisher angebotener Produkte) oder für die Optimierung von Beschaffungsentscheidungen (z.B. Eigenfertigung oder Fremdbezug) bereit (vgl. Kussmaul 2002, S. 59). Im Gegensatz dazu soll die Investitionsrechnung für kapazitätsverän-dernde und damit in der Regel langfristig wirkende Entscheidungen eine Hilfestellung liefern (vgl. Linnhoff/Pellens 2002, S. 140).Im Falle betrieblicher Stilllegungsentscheidungen muss daher unterschieden werden, ob es sich um eine endgültige und damit kapazitätsverändernde Stilllegung handelt oder ob es um eine bloß temporäre Stilllegung geht und nach Ablauf des Stilllegungsintervalls die Kapaziät vor Stilllegung wieder in voller Quantität und Qualität hergestellt werden soll. Während nämlich Stilllegungsentscheidungen für kleine Zeitintervalle (ca. < 1 Jahr) mit Hilfe von Kosteninformationen vorbereitet werden können, sollte man endgültige Stilllegungen von Betrieben oder Teilbetrieben mit dem Instrumentarium der dynamischen Investitionsrechnung angehen (vgl. Stöber/Stöber, 1976, S. 61).Im nachfolgenden Working Paper werden temporäre und endgültige Stilllegungen theoretisch sowie in einem Fallbeispiel behandelt.
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