PROJEKTE

DER BEITRAG DER HUMAN-FACTORS-FORSCHUNG ZUM MANAGEMENT VON UNSICHERHEIT IN PROJEKTORIENTIERTEN ORGANISATIONEN

Projektstart
01.10.2016
ProjektleiterIn
Dr. Edgar Weiss
Projektstatus
Laufend

ABSTRACT

Neue Arbeitsformen entstehen durch Globalisierung, Digitalisierung wie auch durch veränderte Ansprüche der MitarbeiterInnen. Dadurch entstehen neue Herausforderungen die einerseits dazu führen, dass die Komplexität der Kommunikationsabläufe exponentiell steigt, der Überblick über das Gesamtbild nur mehr schwer möglich ist und Strukturen und Pläne nicht mehr eingehalten werden können.

Sehr viele Erfahrungen im Umgang mit Unsicherheit und komplexen, unsicherheitsoffenen Strukturen konnten im Rahmen des Human-Factors-Ansatzes gewonnen werden. Die Human-Factors-Forschung beschäftigt sich als interdisziplinäre Wissenschaft mit dem Verhältnis zwischen Menschen, Teams, Organisationen und technischen Anwendungsbereichen. Dabei geht es darum, soziale Prozesse innerhalb von Teams zu verstehen, Veränderungen, die sich durch den Einsatz von neuen Kommunikationsmethoden ergeben, zu begreifen und neue Organisationsformen steuerbar zu machen. Diese Erkenntnisse haben jedoch bislang noch keine Übertragung auf die Team- und Organisationsstrukturen innerhalb von projektorientierten Organisationen gefunden.

Diese Forschungslücke greift das vorliegende Projekt auf: Es geht darum, die Erkenntnisse der Human-Factors-Forschung für Projekte und projektorientierte Unternehmen nutzbar zu machen

Ziele des Projekts sollen deshalb sein

  1. Identifikation jener Faktoren, die aus der Human-Factors-Forschung auf die Arbeit in Projektteams übertragen werden können
  2. Handlungsempfehlung zur Gestaltung von Team-, Kommunikations- und Entscheidungsprozessen in Projekten und projektorientierten Organisationen
  3. Empfehlungen zu strukturellen und kulturellen Anpassungsnotwendigkeiten in projektorientierten Organisationen.
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